Glückwünsche an Hans-Günter Richardi zum Geburtstag

Dr. Hans-Günther Richardi

Hans-Günter Richardi

Der Vorsitzende und der Vorstand des „Fördervereins Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee“ gratulieren Hans-Günter Richardi herzlich zur Vollendung seines 80. Lebensjahres!

Hans-Günter Richardi ist Ehrenmitglied unseres Vereines, war Gründungsmitglied und als Vorstandsmitglied viele Jahre hindurch für den Verein tätig. Aufgrund seiner Initiative wurde der „Förderverein Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee“ gegründet und viele Jahre lang war Hans-Günter Richardi Ideengeber und Umsetzer von Initiativen und Veranstaltungen unseres Vereines, wofür wir ihm aus ganzem Herzen danken.

Hans-Günter Richardi hat die Geschichte der Befreiung der Sippen- und Sonderhäftlinge in Niederdorf – Prags erforscht und aufgearbeitet. Sein Buch „SS-Geiseln in der Alpenfestung“ und seine Ausstellung “Rückkehr ins Leben” wurden im Jahre 2005 präsentiert und daraus entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte. Das Buch erschien in zwei Auflagen und die Ausstellung „Rückkehr ins Leben“ wurde aufgrund der großen Nachfrage zur Wanderausstellung und in 36 Orten in Italien, Österreich, Deutschland und Polen gezeigt. Vor allem aber ist es das große Verdienst von Hans-Günter Richardi, Menschen aus verschiedenen Regionen Europas zusammengeführt zu haben. Aufgrund seiner Bemühungen und seines unermüdlichen Einsatzes sind grenzüberschreitende Freundschaften zwischen Personen, Gemeindeverwaltungen und Schulgemeinschaften entstanden.

Verbunden mit einem großen Dank für seine Leistungen wünscht der „Förderverein Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee“ seinem Ehrenmitglied Hans-Günter Richardi zu seinem 80. Geburtstag, den er am vergangenen
26. Oktober gefeiert hat, viel Kraft, Gesundheit, Glück und Gottes Segen

Hohe Auszeichnung für Dr. Johann Passler

Dr. Johann Passler

Dr. Johann Passler

 

 

Am 15. August 2019 wurde Dr. Johann Passler, Gründungsmitglied und ehemaliger Vorsitzender
unseres Vereines, Dr. Johann Passler in Innsbruck mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol für sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement für Land und Leute ausgezeichnet.

Wir gratulieren herzlichst zur hohen Auszeichnung und bedanken uns für seinen langjährigen Einsatz für unseren Verein.

Jubiläum 120 Jahre „Hotel Pragser Wildsee“

120 Jahre Hotel Pragser Wildsee

120 Jahre Hotel Pragser Wildsee

Am 9. Juli 2019 feierte das „Hotel Pragser Wildsee“ seinen 120. Geburtstag. Auf den Tag genau vor 120 Jahren, am 9. Juli 1899, war das Hotel zuvor eröffnet worden. Die weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannte Wirtin und Pionierin des Alpentourismus Emerentia Hellenstainer, genannt „Frau Emma“, gab den Anstoß zum Bau eines Grandhotels am Ufer des Pragser Wildsee. Ihr Sohn Eduard Hellenstainer, beauftragte den Wiener Architekten Otto Schmid mit der Errichtung eines großen Sommerhotels. Es entstand ein mit dem modernsten Komfort seiner Zeit ausgestattetes Hotel. Heute noch gilt das Hotel als eines der ersten Adressen im Hochpustertal. Die Besitzerin Caroline M. Heiss, eine Urenkelin der berühmten Frau Emma, konnte zur Jubiläumsfeier zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen. Universitätsprofessorin Frau Dr. Bettina Schlorhaufer würdigte in ihrem Festvortrag das Lebenswerk von Architekt Otto Schmid. Anschließend wurde der Film „Il balcone di Heidi“ des italienischen Regisseurs Michelangelo Gratton erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Festlichkeiten wurden danach auf der Seeterrasse des Hotels fortgesetzt.

6. Zeitgeschichtstage Pragser Wildsee erfolgreich abgehalten

6. Zeitgeschichtstage Pragser Wildsee Okt. 2018

6. Zeitgeschichtstage Pragser Wildsee,  11. / 12. Oktober 2018

Vom 11. bis zum 12. Oktober 2018 fanden im Hotel Pragser Wildsee die „6. Zeitgeschichtstage Pragser Wildsee“ statt. Als Kooperationsprojekt des Fördervereins Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee, dem Südtiroler Landesarchiv und der Deutschen Bildungsdirektion – Pädagogische Abteilung, wurde eine Tagung mit dem Thema „ Absiedelung und Rückkehr. Option und Rückoption zwischen Geschichte und Erinnerung“ veranstaltet, an welcher zahlreiche Geschichtslehrer und – interessierte aus ganz Südtirol teilnahmen.

Als Referenten konnten dazu Stefan Lechner, Andrea Di Michele, Eva Pfanzelter, Günther Pallaver, Elisabeth Malleier, Julia Tapfer und Ivan Stecher gewonnen werden. Der Vinschgauer Autor Josef „Pepi“ Feichtinger präsentierte im Rahmen einer abendlichen Lesung sein Buch „Flucht zurück. Eine Auswandererkindheit“, welches im Verlag Edition Raetia erschienen ist. (wb)

 

Ausstellung über Carl Friedrich Goerdeler in Schönberg

v.l.: Dr. Helmut Graf (Regierungsvizepräsident von Niederbayern), Martin Pichler (Bürgermeister von Schönberg), Dr. Berthold Goerdeler (Enkel von Carl Friedrich Goerdeler), Bernd Bachhuber (Kulturreferent)

Am 2. Oktober 2018 wurde in Schönberg im Bayerischen Wald die Ausstellung „Carl Friedrich Goerdeler (1885-1945): sein Leben, sein Wirken, sein Widerstand“ feierlich eröffnet. Bürgermeister Martin Pichler und Kulturreferent Bernd Bachhuber wiesen in ihren Beiträgen auf die Bedeutung von Carl Friedrich Goerdeler im Widerstand gegen den Nationalsozialismus hin und erinnerten an die dramatischen Tage im April 1945, als der Transport von meist prominenten Sippen- und Sonderhäftlingen einige Tage in Markt Schönberg festgehalten worden war. Unter den Gefangenen befanden sich auch zahlreiche Mitglieder der Familie von Carl Friedrich Goerdeler. Im Hauptbeitrag erinnerte Berthold Goerdeler an seinen Großvater und unterstrich die Bedeutung seines Wirkens und seiner politischen und menschlichen Einstellung für die heutige Zeit.

Die vom örtlichen Kulturforum und vom Markt Schönberg organisierte Ausstellung kann bis zum 28. Oktober 2018, jeweils samstags und sonntags von 14 – 16 Uhr, im Kulturzentrum Kuk in Schönberg besichtigt werden.(wb)

Ausstellung „Rückkehr ins Leben“ in Dachau eröffnet

Am Dienstag, den 25. September 2018 wurde im Gesprächsraum der evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau die Ausstellung „Rückkehr ins Leben“ eröffnet. Pfarrer Dr. Björn Mensing und Pfarrerin Claudia Mühlbacher konnten dazu zahlreiche Gäste begrüßen. Jens Kappel überbrachte die Grüße des Fördervereins Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee und Dr. Walter Boaretto führte ausführlich in die von Hans-Günter Richardi konzipierte Ausstellung „Rückkehr ins Leben“ ein. Anschließend erzählte Berthold Goerdeler über seine Familienangehörigen, die als Sippenhäftlinge von Dachau bis nach Niederdorf bzw. Prags verschleppt worden waren. Die Ausstellung „Rückkehr ins Leben“ wird auf Initiative von Thomas Schlichenmayer zum zweiten Mal nach 2010 in Dachau gezeigt und bleibt bis zum 24. Oktober 2018 zugänglich.

v.l.: Dr. Björn Mensing, Berthold Goerdeler, Hedy Hesters, Thomas Schlichenmeyer, Jens Kappel, Claudia Mühlberger, Dr. Walter Boaretto

Besuch im Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee

Horst Niemann, Friedegund Niemann Stauffenberg u. dessen Tochter Alice, Caroline Heiss

Horst Niemann, Friedegund Niemann, Patrick Stauffenberg u. dessen Tochter Alice, Caroline Heiss

Am Donnerstag, 6. Oktober 2018 besuchte Patrick von Stauffenberg, begleitet von seiner Tochter Alice, das Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee. Das Ehepaar Horst und Friedegund Niemann aus Bielefeld, langjährige Mitglieder unseres Vereines, schlossen sich der von Archivar Peter Seiwald gestalteten Führung an. Die Besucher konnten sich ausführlich über die Befreiung der Sippen- und Sonderhäftlinge im April 1945 informieren und einen Überblick über das von Hans-Günter Richardi angelegten Archiv gewinnen.

„Rückkehr ins Leben“ – Ausstellungseröffnung in Dachau

Vor 40 Jahren, am 30. April 1967 wurde die Evangelische Versöhnungskirche in KZ-Gedenkstätte Dachau eingeweiht (Foto 15.04.07). Sie ist bis heute das einzige evangelische Gotteshaus in einer KZ-Gedenkstätte. Am 28. April 2007 feiert die Versöhnungskirche ihr 40-jähriges Bestehen. Während es in den Anfangsjahren der Versöhnungskirche vor allem um das Gedenken und um die Seelsorge für KZ-Überlebende und Angehörige von NS-Opfern ging, hat sich die Arbeit in den letzten Jahren stark gewandelt. Heute berichtet das Team um Pfarrer Björn Mensing und Diakon Klaus Schultz jedes Jahr fast 7.000 Besuchern bei kostenlosen Führungen über den grausamen Lageralltag im KZ Dachau. (Siehe epd-Feature vom 16.04.07)

Vor 40 Jahren, am 30. April 1967 wurde die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau eingeweiht. Sie ist bis heute das einzige evangelische Gotteshaus in einer KZ-Gedenkstätte. Am 28. April 2007 feiert die Versöhnungskirche ihr 40-jähriges Bestehen. Während es in den Anfangsjahren der Versöhnungskirche vor allem um das Gedenken und um die Seelsorge für KZ-Überlebende und Angehörige von NS-Opfern ging, hat sich die Arbeit in den letzten Jahren stark gewandelt. Heute berichtet das Team um Pfarrer Björn Mensing und Diakon Klaus Schultz jedes Jahr fast 7.000 Besuchern bei kostenlosen Führungen über den grausamen Lageralltag im KZ Dachau.

Rückkehr ins Leben“ – Ausstellungseröffnung in Dachau

Der Förderverein Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee teilt mit, dass die Ausstellung von Hans-Günter Richardi „Rückkehr ins Leben“ über den Transport von Dachau nach Niederdorf/Prags und die Befreiung der 139 Sippen- und Sonderhäftlinge der SS in der evangelischen Versöhnungskirche in der KZ – Gedenkstätte Dachau vom 25. September 2018 bis zum 24. Oktober 2018 gezeigt wird.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, 25. September 2018 um 19.30 Uhr statt.

Anschrift: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstraße 87, D- 85221  Dachau

 

 

Ausstellung „Rückkehr ins Leben – SS-Geiseln in der Alpenfestung“ – Roßleben (Thüringen)

Die Ausstellung „Rückkehr ins Leben – SS-Geiseln in der Alpenfestung“ Klosterschule Roßleben (Thüringen) 

Die Klosterschule Roßleben im Norden Thüringens – 1554 von Heinrich von Witzleben als evangelische Knabenschule gegründet – ist der Ort der Ausstellung

„Rückkehr ins Leben – SS-Geiseln in der Alpenfestung. Die Verschleppung prominenter KZ-Häftlinge aus Deutschland nach Südtirol“.

Die Ausstellung dokumentiert die Hintergründe des Transportes von 139 Sippen- und Sonderhäftlingen von Dachau nach  Südtirol und ihre Befreiung am 30. April 1945 in Niederdorf durch eine Einheit der deutschen Wehrmacht unter dem Kommando von  Hauptmann Wichard von Alvensleben. 

Der zusätzliche Beitrag der Klosterschule zur Ausstellung konzentriert sich auf die Schulzeit des Wichard von Alvensleben in Roßleben, seiner entschlossenen Rolle bei der Befreiung der SS-Geiseln in Südtirol und auf seine eigenen Reflexionen dieses Geschehens von historischer Tragweite. 

Die Ausstellung wird vom 8. – 18. September 2018 in der Klosterschule Roßleben gezeigt. Anmeldungen zur Besichtigung werden telefonisch unter 034672/98201 erbeten.